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| Siebengebirge: Kasbach / Auge Gottes (Laufstrecke) |
| direkt zur Veranstaltung |
| Siebengebirge: Kasbach / Auge Gottes
auf www.GPSies.com gefunden |
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| Strecke | Höhenm. | Startzeit | Datum | |
| 21.7 | 345 | - | .. | |
| Zeiten/Pace-Planer und Uhrzeit-Tabelle für Zuschauer | ||||
| mit (Nordic)Walking |
Burg Vilzelt An der Heisterer Ley 53572 Unkel 18 km ab Bonn Falk.de: Stadtplan/Route |
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| Die Strecke: |
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| Organisation und Atmosphäre: |
| Ein recht anstrengender, langer Lauf am Südrand des Siebengebirges mit richtig viel Geschichte:
Los geht's in der Nähe der (bewohnten) Burg Vilzelt in Unkel-Heister. Von dort Richtung Süden vorbei am Tunneleingang und an den Pfeilern der Brücke von Remagen, deren Überquerung durch US-Truppen in März 1945 die letzten 6 Wochen des Hitlerfaschismus einläutete. Von Kasbach aus geht's die nächsten 6 km munter bergan auf einem Wanderweg entlang dem gleichnahmigen Bach und einer alten steilen Bahnstrecke, auf der an Wochenenden ein antiker Schienenbus fährt (bloß nicht auf der Bahnstrecke laufen - die Fahrer werden meist richtig sauer, wenn sie Fußgänger auf der Strecke sehen). In Kalenborn erreicht die Strecke mit ca. 350m fast ihren höchsten Punkt. Danach biegt die Strecke nach Norden Richtung NRW ab, und es geht nur noch ein wenig bergauf und dann südlich am Asberg vorbei sanft bergab und geradeaus auf's "Auge Gottes" zu, einem sog. "Bildstock" wenige Meter von der Landesgrenze nach NRW, an dem sich eine Reihe von Wanderwegen kreuzen. (Ggf. wäre hier der Moment, wo man die Strecke, wenn einem 21km zu wenig sind, noch deutlich erweitern kann, in dem man entweder geradeaus (nach Rheinbreitbach) oder nach rechts (Richtung Bad Honnef) abbiegt.) Wir lesen noch gerade im Vorbeilaufen "Bewahre mich vor der Sünde" und biegen im rechten Winkel nach links Richtung Bruchhausen ab. Während wir noch einige lustige Schnitzfigurn am Wegesrand bewundern, merken wir an gelegentlich unter dem Wanderweg hervorschauenden Betonplatten (so ähnlich wie weiland auf der Transitstrecke nach Westberlin), dass hier irgendwas nicht stimmen kann. Und richtig: Nach kurzer Zeit passieren wir an 2 Stellen Reste von V1-Abschussrampen der Nazis - mit dem Sündenbewahren scheint's da nicht so recht geklappt zu haben. Noch ein bisschen auf und ab, und die Strecke erreicht Bruchhausen, und verläuft dann über einen schmalen schönen Wanderweg ins Tal. Zuguterletzt passieren wir noch einen kleinen Wasserfall - sowas sieht man im Rheinland auch nicht alle Tage, und kann direkt danach, wo sich der Blick auf die andere Rheinseite öffnet, den frisch renovierten Alterssitz von Thomas Gottschalk im barocken gelb bewundern. Und dann ist man auch schon wieder am Ausgangspunkt. Was will man mehr? :-) |
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Daniel Pfeilsticker
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